| Ehemaligen Ruderlager Ratzeburg 2006 |
|
|
| Von: Anne Borcherding, Sandra Meier | |
|
"Ehemaligen-Ruderlager
Ratzeburg 2006" klingt zwar stark nach einer Mischung aus
Pfadfinderfreizeit, Sanatorium und Kaffeefahrt. Doch ist es vielmehr wie Chillout und Rock´n Roll zur gleichen Zeit.
Eigentlich
beschreibt dieses Zitat von André, der bereits zum dritten Mal
dabei war, die Ehemaligen-Fahrt nach Ratzeburg schon ganz gut. Für
Nicht-Ruderriegen-Mitglieder wollen wir uns dennoch die Mühe
machen, das Phänomen „Ratzeburg“ näher zu beschreiben.
Was bewegt dreißig Erwachsene dazu, freiwillig zum wiederholten
Male (der aktuelle Rekord steht bei über 25 Mal) für ein
Wochenende in eine kleine Provinzstadt im ehemaligen Zonenrandgebiet
zu fahren, dort in Hochbetten in der Jugendherberge zu nächtigen
und trotz fortgeschrittenen Alters (Abijahrgänge 2004-1988)
„intensiv“ Sport zu treiben? Neben dem kulturellen Angebot von
Ratzeburg (u.a. der Dom und A. Paul Weber-Museum) stehen der Besuch
in der Eisdiele Pelz und ein Abstecher im Ruderboot zur Mühle in
Farchau im Pflichtprogramm. Der sonst traditionelle Besuch der
„Hütte“ blieb uns in diesem Jahr leider verwehrt, da der
Hüttenwirt in Rente gegangen ist (es halten sich Gerüchte,
dass das Ehemaligen-Ruderlager 2004 zu dieser Entscheidung
beigetragen hat). So wichen wir am Freitagabend ins Lavastein aus, wo
viele alte Erinnerungen aufgefrischt und ausgetauscht wurden. Ob sich
das Lavastein dauerhaft als adäquater Ersatz für die Hütte
etablieren kann, muss sich noch zeigen.
Nach der Anreise am Freitagmittag zog es alle gleich zum See, wo schnell die Boote aufgeriggert wurden und sich bunt gemischte Mannschaften bildeten, um bei strahlendem Sonnenschein eine Runde um die Insel oder nach Farchau zu rudern. Nach den ersten geruderten Metern wussten auch die, die schon länger nicht mehr im Boot gesessen haben, was ihnen früher so viel Spaß gemacht hat. So absolvierte die Gruppe am gesamten Wochenende 8 Traininigseinheiten und jeder war mindestens 6 Mal im Boot. Wem das noch nicht genug an sportlicher Aktivität war, konnte sich in den kühlen Fluten des Küchensees beim Schwimmen oder beim Lauftreff rund um den selbigen austoben. Auch das Grillen in Farchau am Samstagabend bot Gelegenheit, noch mal in den Erinnerungen aus Schulzeiten zu kramen. Spätestens am Sonntagnachmittag beim Aufladen stand für alle fest: Ratzeburg, wir kommen 2008 wieder!
|
Eigentlich
beschreibt dieses Zitat von André, der bereits zum dritten Mal
dabei war, die Ehemaligen-Fahrt nach Ratzeburg schon ganz gut. Für
Nicht-Ruderriegen-Mitglieder wollen wir uns dennoch die Mühe
machen, das Phänomen „Ratzeburg“ näher zu beschreiben.
Was bewegt dreißig Erwachsene dazu, freiwillig zum wiederholten
Male (der aktuelle Rekord steht bei über 25 Mal) für ein
Wochenende in eine kleine Provinzstadt im ehemaligen Zonenrandgebiet
zu fahren, dort in Hochbetten in der Jugendherberge zu nächtigen
und trotz fortgeschrittenen Alters (Abijahrgänge 2004-1988)
„intensiv“ Sport zu treiben? Neben dem kulturellen Angebot von
Ratzeburg (u.a. der Dom und A. Paul Weber-Museum) stehen der Besuch
in der Eisdiele Pelz und ein Abstecher im Ruderboot zur Mühle in
Farchau im Pflichtprogramm. Der sonst traditionelle Besuch der
„Hütte“ blieb uns in diesem Jahr leider verwehrt, da der
Hüttenwirt in Rente gegangen ist (es halten sich Gerüchte,
dass das Ehemaligen-Ruderlager 2004 zu dieser Entscheidung
beigetragen hat). So wichen wir am Freitagabend ins Lavastein aus, wo
viele alte Erinnerungen aufgefrischt und ausgetauscht wurden. Ob sich
das Lavastein dauerhaft als adäquater Ersatz für die Hütte
etablieren kann, muss sich noch zeigen.